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Medienmitteilungen

2016

24.05.2016   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat ein Strafverfahren gegen die Bank BSI AG eröffnet. Das Verfahren wurde aufgrund von Erkenntnissen im Strafverfahren im Zusammenhang mit 1MDB sowie aufgrund von Elementen des Entscheids der FINMA vom 23. Mai 2016 eröffnet. Die BA hat den Verdacht auf Mängel in der internen Organisation der Bank, aufgrund derer die Bank mögliche Straftaten nicht verhindern konnte, welche momentan im Rahmen des Strafverfahrens der BA im Zusammenhang mit 1MDB untersucht werden.

22.04.2016   
Die in Vereinbarung mit der Schweizer Staatsanwälte-Konferenz (SSK) bei der Bundesanwaltschaft zusammengeführten Strafanzeigen in Sachen „VW-Abgasaffäre“ wurden zwischenzeitlich im Rahmen eines Strafübernahmebegehrens an die Staatsanwaltschaft in Braunschweig zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet.

14.04.2016   
Komplexe Verfahren im Bereich der internationalen Wirtschaftskriminalität, der Bekämpfung des dschihadistisch geprägten Terrorismus sowie der Abschluss von wichtigen, bereits in die Jahre gekommenen Verfahren bildeten den Hauptanteil der Tätigkeit der Bundesanwaltschaft (BA) im Jahr 2015. Gleichzeitig wurde die Behörde mit einer Reorganisation auf die Strategie BA 2016 – 2019 ausgerichtet.

12.04.2016   
Im Rahmen des Strafverfahrens wegen des Verdachts der Veruntreuung zum Nachteil des malaysischen Staatsfonds 1MDB (1Malaysia Development Berhad) hat die Bundesanwaltschaft (BA) ihr Verfahren auf zwei ehemalige Beamte der Vereinigten Arabischen Emirate ausgedehnt, die sich um Staatsfonds von Abu Dhabi kümmerten. Die BA hat weiter Luxemburg und Singapur um Rechtshilfe ersucht.

17.03.2016   
Die Bundesanwaltschaft (BA) sieht im Rahmen des Verfahrenskomplexes Petrobras eine weitere Deblockierung von circa 70 Millionen US-Dollar zu Gunsten von Brasilien vor. Anlässlich eines Treffens heute in Bern besprachen der brasilianische Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot und Bundesanwalt Michael Lauber die Zusammenarbeit der beiden Generalstaatsanwaltschaften rund um den Verfahrenskomplex Petrobras.

09.03.2016   
Die Bundesanwaltschaft hat im Rahmen des hängigen Strafverfahrens gegen Joseph Blatter die französischen Justizbehörden um Rechtshilfe ersucht.

19.02.2016   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat am 18. Februar 2016 Anklage beim Bundesstrafgericht in Bellinzona gegen einen 25-jährigen Mann eingereicht, der vor seiner mutmasslichen Ausreise in den djihadistisch motivierten Terrorismus verhaftet worden war.

30.01.2016   
Die beiden Personen mit syrischer Herkunft, die bezüglich einer Terror-Warnung im Dezember 2015 im Grossraum Genf von den kantonalen Genfer Behörden verhaftet worden waren, wurden von der Bundesanwaltschaft aus der Untersuchungshaft entlassen.

29.01.2016   
Im Rahmen des am 14. August 2015 eröffneten Strafverfahrens gegen zwei ehemalige Organe des malaysischen Staatsfonds 1MDB (1Malaysia Development Berhad) und Unbekannt wegen Bestechung fremder Amtsträger (Art. 322septies StGB), ungetreuer Amtsführung (art. 314 StGB), Geldwäscherei (Art. 305bis StGB) und ungetreuer Geschäftsbesorgung (Art. 158 StGB) hat die Bundesanwaltschaft die Malaysianischen Behörden um Rechtshilfe ersucht. Die Zusammenarbeit dieser beiden Länder wurde bereits im Rahmen des Treffens in Zürich vom 15. September 2015 zwischen dem Bundesanwalt der Schweiz und dem Malaysischen Generalstaatsanwalt thematisiert. Das Rechtshilfeersuchen ist nun eine Konkretisierung der im Rahmen dieses Treffens getroffenen Grundsatzvereinbarung.

26.01.2016   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat die Strafuntersuchung in Zusammenhang mit Vergaben im Bereich von IT-Projekten im Bundesamt für Umwelt (BAFU) abgeschlossen und klagt sechs Personen beim Bundesstrafgericht in Bellinzona an.

16.01.2016   
Am 16. Januar 2016 fand in der ägyptischen Hauptstadt Kairo ein operatives Treffen zwischen der schweizerischen Bundesanwaltschaft und den ägyptischen Justizbehörden statt. Der direkte bilaterale Austausch soll die Strafverfolgungsbehörden beider Länder unterstützen, ihre gemeinsamen Anstrengungen insbesondere in Bezug auf mutmassliche Fälle von Geldwäscherei im Zusammenhang mit dem «Arabischen Frühling» in Ägypten voranzubringen.

2015

19.12.2015   
Die Bundesanwaltschaft hat, unterstützt vom Bundesamt für Polizei fedpol, ein Strafverfahren eröffnet gegen ein Vorstandsmitglied des Islamischen Zentralrates der Schweiz (IZRS), sowie gegen unbekannt, wegen des Verstosses gegen das Bundesgesetz über das Verbot der Gruppierungen «Al-Qaïda» und «Islamischer Staat» sowie verwandter Organisationen.

12.12.2015   
Die Bundesanwaltschaft, unterstützt vom Bundesamt für Polizei fedpol, hat ein zweites Strafverfahren eröffnet mit Bezug auf eine Terror-Warnung im Grossraum Genf. Im Rahmen dieses eröffneten Strafverfahrens befinden sich zwei Personen in Untersuchungshaft.

10.12.2015   
Die Bundesanwaltschaft hat ein Strafverfahren rund um eine Terror-Warnung im Grossraum Genf eröffnet. Die Bundesbehörden koordinieren dazu eng mit den kantonalen Polizei- und Justizbehörden des Kantons Genf.

08.12.2015   
Eine Vertretung der Bundesanwaltschaft hat den kenianischen Generalstaatsanwalt in Nairobi zu Gesprächen getroffen. Thema war ein in der Schweiz hängiges Strafverfahren und kenianische Rechtshilfeersuchen vor dem Hintergrund der internationalen Korruptionsaffäre «Anglo-Leasing».

30.10.2015   
Heute haben sich der Nationale Staatsanwalt der italienischen Anti-Mafia- und Anti-Terror- Behörde DNA, Franco Roberti, und der Bundesanwalt der Schwei-zer Eidgenossenschaft, Michael Lauber, in Bern zu einem Arbeitstreffen mit ihren Delegationen getroffen.

29.10.2015   
Die Schweizer Staatsanwälte-Konferenz (SSK) und die Bundesanwaltschaft (BA) sind übereingekommen, sämtliche in der Schweiz eingereichten Strafanzeigen in Sachen VW/“Abgasaffäre“ bei der BA zusammen zu führen.

16.10.2015   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat gegen vier irakische Staatsbürger im Alter von 29 bis 34 Jahren Anklage beim Bundesstrafgericht eingereicht wegen Beteiligung bzw. Unterstützung an einer kriminellen Organisation im Sinne von Art. 260ter StGB. Sie werden unter anderem beschuldigt, einen terroristischen Anschlag vorbereitet zu haben.

12.10.2015   
Am 12. Oktober 2015 hat in der tunesischen Hauptstadt Tunis ein operatives Treffen zwischen der schweizerischen Bundesanwaltschaft und den tunesischen Justizbehör-den stattgefunden. Der direkte bilaterale Austausch soll die Strafverfolgungsbehörden beider Länder unterstützen, ihre gemeinsamen Anstrengungen in Bezug auf mutmassli-che Fälle von Geldwäscherei sowie weiterer Delikte im Zusammenhang mit dem «Arabi-schen Frühling» in Tunesien in der entscheidenden Verfahrensphase voranzubringen.

09.10.2015   
Die Bundesanwaltschaft hat beim Bundesstrafgericht in Bellinzona Anklage gegen Dieter Behring erhoben wegen gewerbsmässigen Betrugs sowie qualifizierter Geldwäscherei.

25.09.2015   
Die Bundesanwaltschaft der Schweiz hat gegen den Präsidenten der Fédération Internationale de Football Association (FIFA) ein Strafverfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie – eventualiter – wegen Veruntreuung eröffnet.

15.09.2015   
Im Kampf gegen die Korruption steht den Strafverfolgungsbehörden der Schweiz ein neues Mittel zur Verfügung: Die webbasierte Plattform unter www.korruptionsbekaempfung.ch erlaubt es Personen, die über Informationen zu möglichen Korruptionshandlungen verfügen, anonym eine Meldung an die Polizei zu machen. Die Strafverfolgungsbehörden versprechen sich dadurch neue Ermittlungsansätze in der nationalen und internationalen Korruptionsbekämpfung. Im Auftrag der Bundesanwaltschaft (BA) nimmt das Bundesamt für Polizei (fedpol) die Meldeplattform heute in Betrieb.

14.09.2015   
Speech of Michael Lauber, Attorney General of Switzerland

17.06.2015   

02.06.2015   

28.05.2015   
Die Strafuntersuchungen in der Schweiz rund um die Pleite des italienischen Lebensmittelkonzerns Parmalat sind beendet. Die Bundesanwaltschaft (BA) hat insgesamt über 30 Millionen Franken sichergestellt und erhebt nun in diesem Fall vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona ein letztes Mal Anklage. Diese richtet sich gegen einen italienischen Staatsangehörigen und lautet auf schwere Geldwäscherei, wiederholte Urkundenfälschung und Bestechung.

27.05.2015   
Die Bundesanwaltschaft hat rund um die Vergaben der Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 ein Strafverfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie des Verdachts der Geldwäscherei gegen unbekannt eröffnet. Dabei wurden heute am Hauptsitz der FIFA in Zürich elektronische Daten und Dokumente sichergestellt.

17.04.2015   
Bestechungsvorwürfe in der Bundesverwaltung, die mögliche Präsenz der Mafia in der Schweiz und das Phänomen Dschihadreisende beschäftigten 2014 nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die Bundesanwaltschaft (BA). Neu wurden letztes Jahr die Bereiche Finanzen, Human Resources sowie Unternehmensentwicklung aufgebaut und das administrative Controlling als wichtiges Instrument zur Effizienzsteigerung implementiert.

15.04.2015   
Die Schweiz erstattet Brasilien 19,4 Millionen USD zurück. Es handelt sich um Vermögenswerte, die von der Bundesanwaltschaft im Rahmen eines Strafverfahrens wegen Geldwäscherei gegen mehrere brasilianische Staatsangehörige eingezogen worden waren.

08.04.2015   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat einen knapp 25jährigen Schweizer Staatsbürger unmittelbar vor der Ausreise in das syrisch-irakische Konfliktgebiet verhaftet.

18.03.2015   
Die Bundesanwaltschaft (BA) führt i.S. Petrobras neun Strafuntersuchungen und hat einen Teil der in der Schweiz blockierten Vermögenswerte zwecks Repatriierung freigegeben. Die Freigabe von über 120 Millionen US-Dollar zeugt vom festen Willen der Schweiz, sich dem Missbrauch ihres Finanzplatzes für kriminelle Zwecke entgegenzustellen und die Gelder kriminellen Ursprungs an die Geschädigten zurückzugeben. Bundesanwalt Michael Lauber erörterte anlässlich eines 2-tägigen Arbeitsbesuchs in Brasilia mit Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot die möglichen Perspektiven einer gemeinsamen Aufarbeitung des Petrobras-Korruptionsskandals.

2014

18.12.2014   
Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft: Wahl des Präsidenten und Vizepräsidenten

11.12.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) erhebt Anklage gegen den Ex-Informatiker der HSBC-Niederlassung in Genf. Der flüchtige IT-Spezialist wird verdächtigt, libanesischen Banken sowie mehreren ausländische Behörden EDV-Daten seiner Arbeitgeberin angeboten zu haben. Bezüglich einer weiteren ehemaligen Angestellten der Bank wurde das Verfahren im September eingestellt.

18.11.2014   
Die FIFA übergibt der Bundesanwaltschaft zusammen mit der Anzeige den Bericht der Untersuchungskammer der FIFA-Ethikkommission.

18.11.2014   
Die Schweiz arbeitet eng mit den italienischen Strafverfolgungsbehörden zusammen , was die Verhaftungen in Italien ermöglichte.

18.11.2014   
Lockerbie: Keine Strafuntersuchung gegen Schweizer Bundespolizisten Der für die Behandlung der Anzeige eines Schweizer Unternehmers eingesetzte ausserordentliche Staatsanwalt des Bundes eröffnet keine Strafuntersuchung gegen einen durch jenen belasteten ehemaligen Beamten der Bundespolizei. Er hält sämtliche Vorwürfe für verjährt und verfügt die Nichtanhandnahme der bereits im Jahre 2011 eingereichten Anzeige, in der Manipulationen des Lockerbie-Prozesses unter anderem durch die damalige Bundespolizei geltend gemacht wurden.

31.10.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat Ende März 2014 drei irakische Staatsangehörige und mutmassliche Unterstützer der kriminellen Organisation Islamischer Staat (IS) verhaftet. Sie werden verdächtigt, einen terroristischen Anschlag in Europa geplant zu haben.

21.10.2014   
Die Strafuntersuchung der Bundesanwaltschaft (BA) gegen die Anführer einer bolivianischen kriminellen Organisation, die auf den grossangelegten Kokainhandel von Südamerika nach Europa spezialisiert und auch in der Schweiz aktiv war, ist beendet. Die BA hat gegen vier Personen Anklage beim Bundesstrafgericht in Bellinzona erhoben.

25.08.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) führt seit mehreren Jahren eine Strafuntersuchung gegen mehrere Personen, die der Mitgliedschaft und Unterstützung der ‘Ndrangheta, einer kriminellen Organisation, verdächtigt werden. Das Verfahren wurde ursprünglich eröffnet aufgrund von Informationen der italienischen Anti-Mafia-Behörden.

25.08.2014   

25.06.2014   
Nach eingehender Analyse entscheidet Bundesanwalt Michael Lauber über das weitere Vorgehen im Fall Quatur: Der Vorwurf der kriminellen Organisation gilt nach wie vor für vier Personen. Die Anklageerhebung vor Bundesstrafgericht wird bis Ende 2014 angestrebt. Die übrigen neun Beschuldigten sollen sich wegen Betäubungsmittelhandel und illegalem Waffenhandel verantworten. Diesbezüglich sind verschiedene strafprozessuale Verfahrenserledigungen vorgesehen. Hinsichtlich im Inland erhobener Telefonkontrollen werden die formellen Vorgaben des Bundesstrafgerichts umgesetzt.

20.06.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) verlangt im Rahmen ihrer eigenen Strafuntersuchung zum Fall Anglo-Leasing Unterstützung der kenianischen Justizbehörden für den Nachweis einer möglichen verbrecherischen Vortat zur Geldwäscherei.

16.06.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) untersucht den Tod des am 4. Juni 2014 in Libyen erschossenen Schweizer IKRK-Mitarbeiters. Dieser wurde von bewaffneten Männern in Syrte getötet.

11.04.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) blickt auf ein intensives Jahr 2013 zurück. Nebst ihren Kernaufgaben stand für die BA die Weiterführung und Konsolidierung des operativen und administrativen Controllings im Vordergrund. Der Tätigkeitsbericht 2013 dokumentiert, wie umfassend die BA ihren gesetzlichen Auftrag wahrnimmt. Bundesanwalt Michael Lauber zieht nach seinem zweiten Amtsjahr eine positive Bilanz.

01.04.2014   
Die Zusammenarbeit zwischen der Bundesanwaltschaft und der Bundeskriminalpolizei wird weiter gestärkt. Die beiden Behörden haben dazu eine Vereinbarung abgeschlossen. Mit dieser Vereinbarung werden Empfehlungen umgesetzt, die eine Arbeitsgruppe unter Leitung des früheren Generalstaatsanwaltes des Kantons Neuenburg, Pierre Cornu, erarbeitet hat. Die Vereinbarung wurde vom Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) im Einvernehmen mit der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA) genehmigt. Sie tritt am 1. April in Kraft.

12.03.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) ermittelt gegen Gulnara Karimova, die älteste Tochter des usbekischen Staatspräsidenten, wegen Verdachts auf Geldwäscherei. Die ursprünglich gegen vier Personen aus Karimovas Umfeld geführte Strafuntersuchung wurde im vergangenen Herbst auf sie selbst ausgeweitet. Bereits in einem frühen Verfahrensstadium entwickelte sich eine intensive Kooperation der BA mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden. Die schweizerischen Erkenntnisse haben namentlich in Schweden und Frankreich Ermittlungen ausgelöst.

10.03.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) untersuchte die Schweizer Verbindungen mit dem milliardenschweren Anlagebetrug des US-Investors Allen Stanford. Die Strafuntersuchung wegen Geldwäscherei ist abgeschlossen und sämtliche in der Schweiz verbleibenden Vermögenswerte werden den Opfern des Anlagebetrugs zugeführt. Die Gesellschaft Stanford Group (Suisse) AG in Liquidation wird wegen qualifizierter Geldwäscherei mit 1 Mio. Schweizer Franken gebüsst und zur Zahlung einer Ersatzforderung im oberen einstelligen Millionenbereich sowie zur Tragung der Verfahrenskosten verurteilt. Die Strafverfolgung gegen den Texaner Stanford und seine beiden Komplizen wird eingestellt, weil sie in den USA verurteilt wurden.

07.02.2014   
Die Zusammenarbeit zwischen der Bundeskriminalpolizei und der Bundesanwaltschaft wird weiter gestärkt. Die beiden Behörden schliessen dazu eine Vereinbarung ab und setzen dabei Empfehlungen um, die eine Arbeitsgruppe erarbeitet und in einem Bericht festgehalten hat.

04.02.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat eine Strafanzeige von angolanische Staatsbürgern und der britischen NGO Corruption Watch in Sachen „Angolagate“ geprüft und nach getätigten Vorabklärungen die Nichtanhandnahme der Anzeige verfügt. Die Vorgänge rund um die Rückzahlung angolanischer Staatsschulden aus der Sowjetzeit an Russland lösen demnach keine weitere Strafuntersuchung in der Schweiz aus.

31.01.2014   
Die Bundesanwaltschaft (BA) verlangt im Rahmen ihrer eigenen Strafuntersuchung zum arabischen Frühling Unterstützung der ägyptischen Justizbehörden für den Nachweis einer möglichen verbrecherischen Vortat zur Geldwäscherei.

2013

17.12.2013   
Am 16. Dezember 2013 hat sich der Bundesanwalt, Michael Lauber, mit einer Delegation der Bundesanwaltschaft in die Arabische Republik Ägypten begeben, um seinen Amtskollegen, Hisham Mohamed Zaki Barakat, ägyptischer Generalprokurator, zu besuchen.

12.11.2013   
Die Bundesanwaltschaft (BA) schliesst den Fall Siemens in der Sparte Telekommunikation ab. Im Zentrum dieses Verfahrenskomplexes stand das Einrichten und der Betrieb von „schwarzen Kassen" auf Banken in der Schweiz. Die Untersuchungen gegen ehemalige Mitarbeiter von Siemens und in der Schweiz tätige Treuhänder wurden nach Leistung von Wiedergutmachungen an gemeinnützige Institutionen eingestellt oder mittels Strafbefehl beendet. Gleichzeitig wurden deliktische Vermögenswerte in der Höhe von 60 Millionen Schweizer Franken eingezogen.

12.11.2013   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat eine Strafuntersuchung gegen die schwedische Gesellschaft Siemens Industrial Turbomachinery (SIT) abgeschlossen. Die Untersuchung wurde eingestellt, weil SIT die ungenügende Durchsetzung der Compliance bei Projekten der Yamal-Gaspipeline zugestanden und als Wiedergutmachung 125‘000 Schweizer Franken bezahlt hat. Als Ausgleich für die deliktisch erlangten Gewinne leistete SIT zudem eine Ersatzforderung von 10.6 Millionen US-Dollar.

24.09.2013   
Die Strafanzeigen von Nationalrat Carlo Sommaruga und des Bruno Manser Fonds (BMF) gegen vier Banken vom Januar 2013 wegen möglichen Geschäftsbeziehungen mit dem Regierungschef des malaysischen Bundesstaats Sarawak Abdul Taib und dessen Entourage, lösen keine Strafuntersuchung aus. Die Bundesanwaltschaft (BA) hat nach entsprechenden Vorabklärungen die Nichtanhandnahme der Anzeigen verfügt.

30.08.2013   
Die Bundesanwaltschaft (BA) reicht die Anklageschrift im Fall Quatur erneut beim Bundesstrafgericht in Bellinzona ein, nachdem die vom Gericht verlangten Massnahmen durchgeführt wurden. 13 Personen müssen sich vor Gericht verantworten. Darunter der Chef der fraglichen kriminellen Organisation, der aus Mesoraca (I) stammt und das schweizerische Bürgerrecht erwarb, sowie italienische Staatsangehörige, die grösstenteils in der Schweiz ansässig sind.

28.06.2013   
Die Bundesanwaltschaft (BA) erhebt beim Bundesstrafgericht in Bellinzona Anklage gegen einen deutschen IT-Spezialisten mit Wohnsitz in der Schweiz. Er hat eingestanden, bei der Bank Julius Bär & Co. AG in Zürich Daten von Bankkunden kopiert und einen Teil davon über einen Mittelsmann in Berlin an die deutschen Steuerbehörden verkauft zu haben. Beantragt wird in der Anklageschrift die Durchführung eines abgekürzten Verfahrens.

18.04.2013   
Die Bundesanwaltschaft (BA) beendet die Untersuchungen gegen Ranjit Masuta und seinen engen Mitarbeiter. Das Verfahren wurde am 17. April 2013 eingestellt; dies unter teilweiser Auflage der Verfahrenskosten und unter Entrichtung einer reduzierten Entschädigung an den Mitarbeiter. Genugtuungen werden keine ausgerichtet.

12.04.2013   
Bundesanwalt Michael Lauber legt den Tätigkeitsbericht der Bundesanwaltschaft (BA) für das Jahr 2012 der Aufsichtsbehörde vor. Im vergangenen Jahr wurden Strukturen und Abläufe innerhalb der BA optimiert. Gleichzeitig konnten im Berichtsjahr langjährige Verfahren abgeschlossen werden. Das Budget für die BA wurde eingehalten. Das Jahr war von Offenheit, Vertrauen und Professionalität geprägt.

08.02.2013   
Die Bundesanwaltschaft (BA) beendet die Untersuchungen gegen Ricardo Ruben Depresbiteris. Der argentinische Geschäftsmann konnte den gegen ihn erhobenen Vorwurf der Geldwäscherei entkräften. Die BA hat das Verfahren am 7. Januar 2013 eingestellt. Die Bundesanwaltschaft zieht das an Argentinien gestellte Rechtshilfeersuchen zurück.

08.01.2013   
Die Stellvertretende Bundesanwältin Maria Antonella Bino wird die Bundesanwaltschaft per Ende Juni 2013 verlassen, um eine neue berufliche Funktion zu übernehmen.

2012

24.10.2012   
Am Dienstag hat Bundesanwalt Michael Lauber den Chef der italienischen Direzione Nazionale Antimafia (DNA), Pietro Grasso, in Bern empfangen. Erörtert wurden die längerfristigen Perspektiven sowie die konkreten Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Kooperation in der Verbrechensbekämpfung. Gleichzeitig bekräftigten Lauber und Grasso den Willen zur Zusammenarbeit im Sinne des seit 2001 zwischen der Bundesanwaltschaft (BA) und der DNA bestehenden Memorandum of Understanding.

01.10.2012   
Ausgangslage des von der Bundesanwaltschaft (BA) untersuchten Falles ist die Gründung und Beteiligung an einer kriminellen terroristischen Organisation mit Zugehörigkeit zum Al-Qaïda-Netzwerk. Die BA bringt den Fall jetzt vor Gericht und erhebt Anklage gegen zwei aus dem Irak stammende kurdische Brüder. Der Vorwurf lautet Beteiligung an einer kriminellen Organisation mit terroristischer Zielsetzung unter der Führung von Najmuddin Faraj Ahmad alias Mullah Krekar, dem Gründer und ehemaligen Führer der terroristischen Organisation Ansar al Islam.

20.09.2012   
Die kenianischen Strafverfolgungsbehörden erhalten zusätzliche Rechtshilfeakten zur Aufklärung der Anglo-Leasing-Affäre. Das Bundesamt für Justiz (BJ) hat heute dem Schweizer Anwalt, der die Interessen Kenias im Rechtshilfeverfahren vertritt, weitere von der Bundesanwaltschaft erhobene Bankunterlagen und andere Dokumente übergeben.

10.08.2012   
Bei der Auftragsvergabe des staatlichen Tunnelbauprojekts Branisko sind mutmasslich Bestechungsgelder von der Schweiz an slowakische Amtsträger geflossen. Die Bundesanwaltschaft (BA) hat die Hintergründe des Zuschlags für den Auftrag der Tunneltechnologie an ein Schweizer Konsortium untersucht. Ein Schweizer Bürger slowakischer Herkunft wird nun angeklagt. Die BA wirft ihm vor, für den Auftrag ausländische Amtsträger bestochen zu haben.

24.04.2012   
Das Jahr 2011 war geprägt durch die Ausgliederung der Bundesanwaltschaft (BA) aus der Bundesverwaltung. Damit verbunden war die Unterstellung der BA unter die Oberaufsicht des Parlaments sowie unter die direkte Aufsicht einer ebenfalls selbständigen Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA). Das Inkrafttreten der gesamtschweizerischen Strafprozessordung (StPO) hatte darüber hinaus Auswirkungen auf die Tätigkeit der BA im Berichtsjahr.

22.03.2012   
Ein international operierender Drogenring verfrachtete aus Südamerika stammendes Kokain versteckt in Bananenlieferungen in die Schweiz. Die Organisation verfügte über eine ausgeklügelte Waren- und Finanzlogistik. Ende 2005 geriet der Drogenring ins Visier der Schweizer Justiz. In der Folge eröffneten betroffene Kantone sowie die Bundesanwaltschaft (BA) Strafuntersuchungen. Heute liegen – zum Teil rechtskräftige – kantonale Verurteilungen vor und die BA klagt zwei tatverdächtige Kolumbianer an.

30.01.2012   
Die Bundesanwaltschaft (BA) befasst sich seit 2009 mit dem organisierten Verbrechen aus Georgien und dem Phänomen der „Vory v Zakone“ („Diebe im Gesetz“). In einem ersten Schritt klagt die BA vier mutmassliche Exponenten der transnational tätigen kriminellen Organisation beim Bundesstrafgericht in Bellinzona an. Die kriminelle Aktivität der Organisation bleibt weiterhin Gegenstand einer Strafuntersuchung in der Schweiz.

12.01.2012   
Die OECD hat heute einen Länderbericht sowie an die Schweiz gerichtete Empfehlungen zur Bekämpfung der Auslandsbestechung veröffentlicht. Dabei würdigt die OECD, dass die Schweiz erstmals ein Unternehmen wegen nicht Verhinderung von Bestechung fremder Amtsträger verurteilt hat. Weiter lobt sie ihr proaktives Vorgehen bei der Beschlagnahme, Einziehung sowie Rückgabe unrechtmässig erworbener Vermögenswerte sowie die auf 1. Januar 2011 eingeführte Meldepflicht für Bundesangestellte. Gleichzeitig fordert sie weitere Anstrengungen im Rahmen der Bekämpfung der Auslandsbestechung.

2011

13.12.2011   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat in der Strafsache Tinner gegen den Vater und dessen beiden Söhne wegen mutmasslicher Widerhandlungen gegen das Kriegsmaterialgesetz am 08. Dezember 2011 beim Bundesstrafgericht Anklage erhoben. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, das illegale Kernwaffenprogramm eines unbekannten Staates durch verschiedene Handlungen gefördert zu haben.

22.11.2011   
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat ein gegen zwei Gesellschaften des Alstom-Konzerns geführtes Strafverfahren nach zweijähriger Untersuchung rechtskräftig abgeschlossen. Sie hat gegen die Alstom Network Schweiz AG (ehemals Alstom Prom AG) einen Strafbefehl wegen Widerhandlung gegen Art. 102 Abs. 2 StGB in Verbindung mit Art. 322septies StGB erlassen und diese zu einer Busse von 2,5 Millionen Schweizer Franken und zu einer Ersatzforderung von 36,4 Millionen Schweizer Franken verurteilt.

27.10.2011   
Die Bundesanwaltschaft (BA) verzichtet auf eine Beschwerde gegen das Urteil des Bundesstrafgerichts vom 21. April 2011 im Fall Holenweger. Nach sorgfältiger und umfassender Analyse der schriftlichen Begründung des Urteils will sie jetzt mit dem Beschwerdeverzicht einen Schlussstrich ziehen. Ein Weiterzug an das Bundesgericht würde die Verfahrensdauer nochmals erheblich verlängern. Das Strafinteresse der Öffentlichkeit gegenüber Oskar Holenweger hat als Folge der langen Verfahrensdauer inzwischen deutlich abgenommen.

24.10.2011   
Die Bundesanwaltschaft (BA) erhebt Anklage gegen sieben Personen wegen mutmasslicher Geldwäschereihandlungen und Wirtschaftskriminalität im Zusammenhang mit der möglicherweise unrechtmässigen Aneignung eines der bedeutendsten Energieunternehmen in Tschechien. Die Anklageschrift wurde beim Bundesstrafgericht eingereicht.

21.10.2011   
Die Bundesanwaltschaft (BA) erhebt Anklage gegen Mitglieder einer kriminellen Organisation, die mindestens seit 1994 in der Schweiz aktiv war. Diese Organisation operierte autonom auf der Achse Zürich-Tessin-Italien hauptsächlich im Bereich des internationalen Rauschgiftschmuggels, des internationalen Waffenschmuggels nach Italien und der Geldwäscherei.

20.10.2011   
Die in der Schweiz geführten Ermittlungen rund um den Zusammenbruch des italienischen Lebensmittelkonzerns Parmalat kommen zu einem weiteren Teilabschluss. Die Bundesanwaltschaft (BA) klagt einen italienischen Staatsangehörigen wegen qualifizierter Geldwäscherei und Urkundenfälschung an. Dieser wird sich vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona verantworten müssen.

09.05.2011   
Die Bundesanwaltschaft (BA) erhebt Anklage gegen zwei italienische Staatsangehörige und einen in Italien wohnhaften Schweizer, die mutmasslich einen Anschlag auf das Nanotechnologiezentrum der IBM in Rüschlikon geplant haben. Die Anklageschrift wurde am 6. Mai 2011 beim Bundesstrafgericht in Bellinzona eingereicht.

02.02.2011   
Die Bundesanwaltschaft (BA) kommt nach Abschluss einer Strafuntersuchung gegen zwei Zugehörige des Revolutionären Aufbaus Schweiz zum Schluss, dass sich diese strafbar gemacht haben und dass die mutmasslichen Straftaten einer gerichtlichen Beurteilung zuzuführen sind. Es werden ihnen Sprengstoffdelikte und Brandstiftung in Zürich und in Bern zur Last gelegt. Die Anklageschrift wurde beim Bundesstrafgericht in Bellinzona eingereicht.

11.01.2011   
Die Bundeskriminalpolizei (BKP) hat heute eine national koordinierte Operation gegen mehrere Personen tamilischer Herkunft und Mitglieder der „Liberation Tigers of Tamil Eelam" (LTTE) durchgeführt. Ihnen wird unter anderem Geldwäscherei und die Zugehörigkeit zu einer kriminellen Organisation vorgeworfen. In zehn Kantonen wurden insgesamt 23 Objekte durchsucht und 10 Personen festgenommen. Die durch die BKP geführte und koordinierte Polizeiaktion erfolgte im Auftrag der Bundesanwaltschaft (BA) und fand in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Polizeikorps statt.

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